Wildkräuter in der Hundeernährung

Als Mensch mit Hund bist du eh jeden Tag in der freien Natur unterwegs. Was liegt da näher, als die ein oder andere gesunde Köstlichkeit für deinen tierischen Gefährten zu sammeln und daheim frisch zu nutzen.

Wildkräuter machen bei jedem Fütterungsmodell Sinn

Wildkräuter lassen sich sich mit jedem Fütterungsmodell kombinieren.

Wenn dein Hund selbst gekochtes Futter bekommt, so kannst du passende Wildkräuter mit etwas gekochtem Gemüse pürieren und dann einfach zum Futter geben.

Dosenfutter lässt sich mit fein gehackten Wildkräutern verfeinern und bei vorwiegender Nutzung von Trockenfutter kannst du die Wildkräuter mit etwas Joghurt (oder was dein Hund sonst gern mag und gut verträgt) pürieren und dazu geben.

Sogar in selbstgebackenen Hundekeksen lassen sich Wildkräuter sinnvoll einbauen.

Wenn du deinen Hund vorwiegend roh ernährst, dann wirst du eh auf abwechslungsreiches Blattgrün als Teil der Pflanzenkost achten. Hier kannst du dann sehr gut mit Wildkräutern ergänzen.

 

Grünkraft für Mensch und Tier

Hildegard von Bingen sprach von der Grünkraft. Dabei bezog sie sich auf die Kraft, die in allen grünen Pflanzen zu finden ist, die unter freiem Himmel wachsen und für uns Menschen essbar sind. Sie hat damals schon erkannt wie unverzichtbar diese Pflanzenkraft als Teil einer gesunden Lebensweise ist.

Inzwischen ist bekannt, dass Wildkräuter z.B. deutlich mehr an sekundären Pflanzenstoffen enthalten als die kultivierten Sorten. Manches Wildkraut ist wesentlich reicher an Vitaminen und Mineralstoffen als seine kultivierten Verwandten.

Natürlich können wir einen Teil der pflanzlichen Kost unserer Hunde über wechselnde Gemüse, Salate und gelegentliche Obstgaben decken. Auch die Gabe von mehr Blattgrün wie Möhrengrün, frischer Radieschenblätter, Blätter der Roten Bete, Mangold, Wirsing etc. erweitert die Palette der wertvollen Futterbestandteile deutlich.

Zur naturnahen Ernährung gehören eben auch regelmäßige Gaben von Wildkräutern

Erst dadurch nähern wir uns der möglichen Vielfalt einer naturnahen Ernährung

Wir können uns an den Futterpflanzen orientieren, welche die Tiere, deren Fleisch wir verfüttern, in ihrem natürlichen Umfeld aufnehmen würden. Die meisten davon lassen sich sehr gut auch als Teil der Nahrung unserer Hunde nutzen.

 

Kräuter aus dem Garten

Wer einen Garten oder Balkon besitzt, der hat meist auch eine Menge gesunder Pflanzen für seinen Hund in Reichweite. Wer beispielsweise Gemüse anbaut, kann auch die krautigen Teile vieler Wurzelgemüse an seinen Hund verfüttern.

Viele Küchenkräuter wie

  • Melisse
  • Oregano
  • Petersilie
  • Dill
  • Majoran
  • Basilikum und
  • Pfefferminze

eignen sich in kleineren Mengen ebenfalls.

 

Wildkraut oder Unkraut – eine Frage der Einstellung

Wer Wiese und Hecken im Garten hat, der findet oft verschiedene Wildkräuter wie

  • Brombeerblätter
  • Gänseblümchen
  • Vogelmiere
  • Löwenzahn
  • Spitz- und Breitwegerich
  • Brennnessel
  • Himbeere
  • Walderdbeere

Viele so genannte Unkräuter sind einfach Wildkräuter, die du für dich selbst und deinen Hund nutzen kannst. In fast jedem Garten finden sich Vogelmiere und Brennnesseln, zwei Pflanzen die bei Hund und Mensch die Entgiftung fördern und den Stoffwechsel unterstützen.

 

Vorteile frischer Wildkräuter

  • regional und saisonal
  • wir können ganz bewusst einzelne Blätter wählen, die uns besonders passend erscheinen
  • wir nutzen die Wildkräuter unserer Region denen wir eh jeden Tag auf unserem Hundespaziergang begegnen
  • sie enthalten noch ihr zellgebundenes Wasser und sind als Teil der Nahrung wertvoll
  • wir nutzen was aktuell wächst und bekommen im Laufe der Zeit ein Gefühl für den Rhythmus der Natur und die Wildkräuter unserer Umgebung
  • bei frischen Blättern fällt es den meisten Menschen leichter wirklich mit passenden kleinen Mengen anzufangen, als wenn sie getrocknete Pflanzenstückchen mit dem Löffel aus einer Tüte / Dose entnehmen
  • frische Wildkräuter als Teil der Nahrung zu Nutzen ist einfach wundervoll

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